Programmkalender
09:30 - 16:30 Uhr
Belastende Ereignisse, die unsere normalen Bewältigungsmöglichkeiten überfordern, können posttraumatische Symptome wie Vermeidung, Übererregung oder Flash-backs nach sich ziehen. Die älteren Menschen, die wir ambulant oder stationär begleiten, haben durch den 1. und/oder 2. Weltkrieg massive und unzählige traumatische Situationen erlebt und überlebt. Wenn ein Trauma nicht verarbeitet wird, besteht die Möglichkeit, dass die Symptome unbewusst an die nächste Generation weitergegeben werden. Die Nachkommen leiden unter typischen Traumafolgen, ohne das Trauma selbst erlebt zu haben, ohne überhaupt zu wissen, weshalb sie mit diesen Beeinträchtigungen zu kämpfen haben.
Kurz gesagt, wir möchten über die Theorie der transgenerationalen Weitergabe von Traumata sprechen. Die Menschen, die wir begleiten, unsere eigenen Familien oder unser Umfeld, können davon betroffen sein. Die Fortbildung beschäftigt sich damit, wie ein Trauma entsteht, wie die Weitergabe über Generationen hinweg erklärt wird, was die Betroffenen schildern und welche Möglichkeiten bestehen, mit diesem Phänomen in der Begleitung sensibel umzugehen.
Wenn Sie möchten können auch Ihre eigenen Erfahrungen Gegenstand sein, in der Begleitung oder der eigenen Geschichte. Bitte bringen Sie, falls vorhanden, Briefe, Tagebücher, Bilder oder Gegenstände mit, die darauf hinweisen könnten, dass sie in Verbindung mit unserem Thema stehen könnten.
09:30 - 16:30 Uhr
Juliuspromenade 19
97070 Würzburg
Dipl. Soz. Päd. (FH), Trauerbegleiterin, Traumaberaterin, Kaufbeuren
09:30 - 16:30 Uhr