Programmkalender
09:00 - 16:30 Uhr
Gewalt in der Pflege betrifft nicht nur Patienten und pflegebedürftige Menschen, sondern auch Pflegekräfte. Nicht selten erleben professionell Pflegende in ihrem Arbeitsalltag körperliche, verbale oder psychische Gewalt durch Patienten aber auch durch Angehörige. Beleidigungen, Drohungen oder diskriminierendes Verhalten sind leider Alltag geworden.
Die Tatsache dieses Phänomens zeigt sich in vielschichtigen Ausprägungen und Ursachen: Die Folgen für Pflegekräfte reichen von Angst und Stress bis hin zu körperlichen Verletzungen und psychischen Belastungen. Woran das liegt, warum es zu steigender Gewalt kommt und wie ein professioneller Umgang mit gewaltvollen Situationen aussehen kann, bilden die Schwerpunkte des Seminars. Aber auch die Frage, was Arbeitgeber und Pflegekräfte tun können, um sich davor zu schützen, werden beleuchtet. Präventive Ansätze, die Reflexion eigener Grenzen und die Stärkung von Handlungssicherheit in Pflege- und Abhängigkeitsbeziehungen rücken in den Mittelpunkt.
Um Gewalt gegenüber Pflegekräften vorzubeugen ist eine gute Kommunikation, ausreichende Unterstützung und eine entgegengebrachte Wertschätzung gegenüber den Pflegekräften wichtig.
Ziele:
- Persönliche Handlungsfähigkeiten entwickeln, um das Risiko berufsbedingter Verletzungen in jeglicher Gewaltform zu minimieren
- Auseinandersetzung mit der eigenen Erfahrung zur Thematik
09:00 - 16:30 Uhr
Juliuspromenade 19
97070 Würzburg
Palliativfachkraft, Gerontopsychiatrische Fachkraft, Management Pflege und Gesundheit (B.A.), Zertifizierte Kursleiterin (DGP), Juliusspital Palliativakademie
09:00 - 16:30 Uhr